Ventile und Zylinder

Zylinder

Hydraulikzylinder haben die Aufgabe, hydraulische in mechanische Energie umzuwandeln, Sie führen geradlinige Bewegungen aus und übertragen dadurch Kräfte.

Während Hydraulikpumpen und –motoren nach dem Rotationsprinzip arbeiten, ermöglichen Hydraulikzylinder eine lineare Bewegungsumsetzung.

Die wichtigsten Eigenschaften von Zylindern sind:

  • die Kraft wird direkt ohne mechansiche Zwischenglieder erzeugt
  • die Kraft kann an jeder Stelle des Hubes in beliebiger Größe bis zur Nennkraft aufgebraucht werden
  • der nutzbare Hub kann innerhalb der baulichen Grenzen beliebig verändert werden
  • durch die Wahl des Betriebsdruckes lassen sich die Abmessungen eines Zylinders weitgehend dem vorhandenen Einbauraum anpassen

Zylinder werden einfach wirkend und doppelt wirkend sowohl in der Hydraulik als auch in der Pneumatik eingesetzt. Sie unterschieden sich prinzipiell durch den Einfluss der unterschiedlichen Medien und Drücke.

Ventile

Gerät zur Steuerung oder Regelung der fluidischen Leistung durch Beeinflussung von Start, Stopp und Richtung sowie Druck und/oder Volumenstrom des in der Anlage arbeitenden Druckmediums.

Man unterscheidet die Ventile nach:

  • der Aufgabe: Wege-, Druck-, Strom- und Sperrventile
  • dem Aufbau: Sitzventile (Kegel-, Kugel-, Tellerventil), Kolbenventile (längswirkend)
  • der Arbeitsweise: festgelegte Schaltstellungen, 2-Stellungs-Wegeventile, 3- und Mehrstellungs-Wegeventile, einstellbare Arbeitsstellung, Drosseln, Stromregelventile, Druckventile und handbetätigte Wegeventile, Stetigventile
  • den gesteuerten Anschlüssen: 2-Wege-, 3-Wege, 4-Wege-Ventile und mehr
  • den Betätigungsarten: manuell betätigt, mechanisch betätigt, druckbetätigt (hydraulisch, pneumatisch), elektrisch betätigt.

 

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