Lineartechnik

In der Lineartechnik werden translatorische (lineare) Bewegungen durch entsprechende Komponenten umgesetzt. In der Regel werden Handhabungs- und Positionieraufgaben durch lineartechnische Lösungen geführt. Ziel ist dabei, die Positionierung optimal auszuführen, wobei die Anforderungen an Genauigkeit, Reibung, Geräuschentwicklung und Geschwindigkeit sehr unterschiedlich sind. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist das zu bewegende Bauteil. Hier sind das Gewicht und die bei der Bewegung wirkenden Kräfte zu berücksichtigen.

Die Lineareinheiten unterscheiden sich im Wesentlichen durch die bauartbedingten Ausführungen:

Lineargleitführungen

Bei Lineargleitführungen werden die translatorischen Bewegungen durch eine mechanische Führung (z.B. eine Nut) umgesetzt. Durch Gleitbahnen aus verschiedenen Werkstoffen kann die Reibung minimiert werden. Die Anforderungen an Genauigkeit, Geschwindigkeit und Reibung sind untergeordnet.

Linearführungen mit Wälzkörpern

Bei dieser Bauart werden die zu bewegenden Bauteile durch Führungswagen auf Linearschienen oder Linearwellen. Die Führungswagen sind mit Wälzkörpern ausgestattet, die eine reibungsarme und kompakte Lösung bieten. Je nach den wirkenden Kräften können die Führungswagen mit Kugeln oder  Rollen bestückt sein.

Typische Anwendungen für Linearführungen sind Positioniereinheiten in Werkzeugmaschinen, Industrierobotik, Vorschubfunktionen im Maschinenbau.

 

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